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Der in Dresden geborene und aufgewachsene Swen Mai fühlt sich früh zur Schauspielerei berufen – in einer Zeit und einem Umfeld, in dem nicht wirklich ein roter Teppich winkt und die Phantasie beflügelt.

1994 erlangt Swen Mai seine erste Bühnenerfahrung. In Rabenau (bei Dresden) engagiert er sich für die Aufführung eines Theaterstückes und übernimmt dort die Hauptrolle. Zum ersten Mal spielt Mai vor einem ausverkauften Theatersaal. Der Abend wird zur Initialzündung für seine künstlerische Laufbahn.

Es folgt eine 3-jährige Schauspielausbildung in München bei Bernd Seidel und Inge Flimm. Während dieser Zeit wohnt Mai zwei Jahre gemeinsam mit den beiden Lehrern in einem Landhaus nahe der bayerischen Landeshauptstadt. Seidel ist zu dieser Zeit künstlerischer Leiter des Stadttheaters in Ottobrunn bei München und inszeniert jedes Jahr ein Theaterstück mit dem jungen Schauspieler auf der Besetzungsliste – meist in der männlichen Hauptrolle. Dabei reüssiert Swen Mai im Charakterfach z.B. als Macbeth sowie als volksnaher bajuwarischer Edgar in „Nicht Fisch nicht Fleisch“ von Franz Xaver Kroetz.

2005 inszeniert Inge Flimm an demselben Theater und holt sich ebenfalls für die Hauptrolle Swen Mai als „der Alte“ in „Die Stühle“ von Ionesco.

Außerdem erhält Swen Mai 2005 seine erste TV-Rolle bei der Kindersendung Tabaluga tivi (ZDF & KIKA). Hier überzeugt er gleich bei seinem Debüt durch ein herausragendes komödiantisches Talent. Bis 2008 holen ihn die Produzenten noch vier Mal für weitere Ausstrahlungen der Sendung vor die Kamera.

Seitdem spielte Swen Mai diverse TV-Rollen in Serien oder Einzelfilmproduktionen für das ZDF, den Bayerischen Rundfunk (BR) und Pro7. In unterschiedlichen Rollen für die ZDF Comedy Serie „Toll Tom“ zeigte Mai, dass er es versteht die Lachmuskeln der Zuschauer in Schach zu halten.

Darüber hinaus hat sich Swen Mai als Darsteller vielschichtiger ernster Charaktere sowie in emotionalen Rollen im Film- und Fernsehbereich etabliert.

Der 2005 mit Swen Mai in der Hauptrolle für das Kino produzierte Kurzfilm „Tradition“ erhält eine Nominierung in Cannes, den 2. Platz beim Filmfest in Montreal und neben vielen weiteren Auszeichnungen von der Filmbewertungsstelle das Prädikat "wertvoll".

Im Jahr 2005 fällt auch der Startschuss für zahlreiche Engagements als Synchronsprecher. So wird Swen Mai für die Synchronisierung des amerikanischen Kinofilms „Slipstreams“ gebucht, wo er einem Bankräuber und einem FBI-Agenten seine Stimme leiht.

Dank seiner vielseitigen stimmlichen Möglichkeiten wurde Swen Mai seither für etliche Figuren im Bereich Filmsynchronisierung, PC-Games, Hörspiel oder Hörbuch eingesetzt.

Um sich ständig zu verbessern und sein Können zu verfeinern, nahm Swen Mai kontinuierlich weiteren Sprechunterricht, u.a. bei Prof. Marianne Bernhard (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Hamburg, bzw. Stage School Hamburg), Erla Prollius, Jan Messutat und Detlev Tams.

Heute lebt und arbeitet Swen Mai als Schauspieler, Sprecher & Dozent in Hamburg und Berlin, dreht für Film und Fernsehen, leiht seine Stimme zahlreichen Figuren bei Synchron, Hörspielen, PC-Games und Hörbüchern, produziert eigene Kurzfilme, schreibt Drehbücher und leitet seit 2006 sein eigenes Schauspielstudio „schauSPIELRAUM“ und den 2008 gegründeten „kommunikationsRAUM“.



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